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Januar 20, 2012 at 19:08
Dienstunfähigkeit
Beamte sind laut § 42 Abs. 1 des Bundesbeamtengesetzes (BBG) auf Lebenszeit in den Ruhestand zu versetzen, wenn sie aufgrund körperlicher Gebrechen oder wegen Schwäche der körperlichen oder geistigen Kräfte für die Erfüllung der Dienstpflichten dauernd unfähig, also dienstunfähig, sind. Weiterhin ist ein Beamter auch dann dienstunfähig, wenn er innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate infolge einer Erkrankung seinen Dienst nicht erfüllen kann oder auch keine Aussicht vorhanden ist, dass er innerhalb weiterer sechs Monate voll dienstfähig wird.
Eine...
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Januar 20, 2012 at 19:07
Direktanspruch
Innerhalb einer Kfz- Haftpflichtversicherung haben geschädigte Dritte einen unmittelbaren Rechtsanspruch auf Schadenersatz. Dieser richtet sich dabei immer gegen den Versicherer des Schädigers. Der Versicherer gilt bei einem Schaden als Verursacher. Wichtig ist es, wenn der Fahrer des Kfzs nicht bekannt ist, sondern nur das unfallverursachende Fahrzeug.
Der Geschädigte kann in diesem Fall über den Zentralruf der Autoversicherer unter der Rufnummer 0180/25026 den Verursacher des Schadens ermitteln. Dazu muss er lediglich die Kfz- Nummer, den Schadenstag und falls...
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Januar 20, 2012 at 19:05
Direktversicherung
Innerhalb der betrieblichen Altersvorsorge kann der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer eine Lebensversicherung in Form einer Direktversicherung abschließen. Dies ist im Betriebsrentengesetz festgeschrieben.
Bei einer Direktversicherung können zwei Formen unterschieden werden. Zum einen die Direktversicherung, welche nur vom Arbeitgeber finanziert wird und zum anderen die Direktversicherung, die vom Arbeitnehmer finanziert wird. Diese erfolgt durch Umwandlung von Gehalt in die Versicherung. Der Arbeitnehmer besitzt einen gedeckelten Rechtsanspruch auf eine betriebliche...
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Januar 20, 2012 at 19:00
Dread-Disease-Versicherung
In der heutigen Zeit steigen aufgrund der Unweltbelastungen und der Lebensweise eine Vielzahl von lebensbedrohlichen Krankheiten, wie Krebs oder das vermehrte Auftreten von Herzinfarkten. So besteht die Möglichkeit, dass der Arbeitnehmer mitunter infolge eines Herzinfarktes nicht mehr oder nur eingeschränkt seinen Beruf ausüben kann. Dieses führt wiederum zu Einkommensverlusten mit der Folge, dass auch ein Engpass bei der Finanzierung von gesetzlichen, privaten und betrieblichen Altersversorgungen entstehen kann.
Eine Dread- Disease- Police ( grob übersetzt...
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Januar 20, 2012 at 18:48
Dynamik
In der Regel wird eine Versicherungssumme einmal jährlich aufgrund des steigendem Einkommens und der Inflation zum Ausgleich für den steigenden Versorgungsbedarf um einen bestimmten Prozentsatz erhöht. Die Folge davon ist, dass ebenso proportional der Beitrag steigt. Bereits beim Vertragsabschluss wird diese Anpassung vereinbart. Sie erfolgt dann automatisch ohne erneute Risikoprüfung bei der Lebensversicherung. Natürlich besteht für den Versicherungsnehmer jederzeit der Widerspruch gegen diese Dynamik. Er kann diese Vereinbarung auch ganz kündigen.
Hingegen löst eine...
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Januar 20, 2012 at 18:47
Erstprämie
Die Erstprämie bezeichnet die Prämie zur vorläufigen Deckungszusage, die erste Prämie eines Versicherungsvertrages oder auch die Prämie für einen Nachtrag.
Die Erstprämie ist nach Ablauf von zwei Wochen nach dem Zugang des Versicherungsschein fällig
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Januar 20, 2012 at 18:46
Erstprämienverzug
Der Versicherer hat das Recht nach einer vergeblichen Zahlungsaufforderung an den Versicherungsnehmer seinen Anspruch auf die Erstprämie durch eine Erhebung der Klage und damit der Beantragung eines Mahnbescheides geltend zu machen. Verankert ist diese Regelung im Versicherungsvertragsrecht. Der Versicherer hat hierbei neben der Prämie auch einen Anspruch auf entstandene Zinsen und Kosten, welche durch den Zahlungsverzug entstanden sind. Bei einer Nichtzahlung der Erstprämie ist der Versicherer grundsätzlich leistungsfrei. Allerdings muss der Versicherer den Kunden...
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Januar 20, 2012 at 18:40
Erstrisikoversicherung
Bei einer Versicherung auf erstes Risiko hat der Versicherer sämtliche Schäden bis zur vollen Höhe der Versicherungssumme zu begleichen, unabhängig davon, ob die Versicherungssumme dem Versicherungswert dabei entspricht. Dies ist der Fall im Rahmen einer
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Januar 20, 2012 at 18:39
Erweiterte Einlösungsklausel
Im Normalfall beginnt der Versicherungsschutz erst mit der Zahlung der ersten Prämie. Bei einer Vereinbarung dieser Klausel beginnt dann der Versicherungsschutz sofort mit dem vereinbarten Zeitpunkt. Allerdings muss dann die Versicherungsprämie durch den Versicherungsnehmer unverzüglich nach dem Erhalt der Rechnung, spätestens nach 14 Tagen beglichen sein. Dadurch sind Lücken in einem Versicherungsschutz ausgeschlossen.
In der Regel ist diese Klausel standardmäßig in vielen Bedingungen enthalten. Sollte dies nicht der Fall sein, dann muss der...
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Januar 20, 2012 at 18:38
Erwerbsminderungsrente
Gesetzliche Rentenversicherung gibt es für alle Versicherten, welche nach dem 1. Januar 1961 geboren wurden keinen Berufsunfähigkeitsschutz mehr. Qualifizierte Arbeitnehmer hatten bis Ende 2000 einen Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente, wenn sie ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben konnten. Hingegen bestand für ungelernte Arbeitnehmer diese Möglichkeit nicht. Heute ist lediglich für eine Bewilligung der Rente die verbliebene Leistungsfähigkeit maßgebend. Dabei spielt der ausgeübte Beruf keine Rolle. Diese Rente wird als Erwerbsminderungsrente bezeichnet....
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